Heidenpeters – Biere

317455_449397885143726_1801175790_n„Die Biere“ von Heidenpeters gibt es eigentlich nicht. Es gibt ja ständig Andere. Die Vielfalt ist schier unerschöpflich. Was für ein Unterschied zu einer H-D-W Brauerei. Das ist gut so führt aber dazu, dass ich hier einige Biere beschreibe, die es vielleicht nie wieder so geben wird.

Citra Bock (Flasche) Das Bier ist klar und Bernsteinfarben. Heller Flüchtiger Schaum, aber sehr rezent. Neutraler Geruch, vielleicht ein leichtes Malzaroma und ein leichte Zitrusaroma. Hat eine leichte Süße im Antrunk, feines Malzaroma im Hintergrund, leichte Bittere, Citra kommt allerdings nur Verhalten durch. Im Antrunk ist das Bier am stärksten. Es hat eine feine Malzigkeit und geht dann in die Bittere über.

Ruby Ale (Flasche) Cremefarbener, eher flüchtiger, grobporiger Schaum. Relativ klar (obwohl ich gerade die Neige aus der Flasche hatte) Farbe Bernstein bis Kupfer. Geruch bringt geringe Hopfennoten. Im Antrunk Karamell und Frucht aus der Hefe. Geht im Abgang langsam in die Bittere am Gaumen über.

Leichtes Saison Das erste Bier, das er in der Markthalle gebraut hat. Trüb, Bernstein bis Kupfer. Geruch ist der absolute Hammer. Fruchtig aber man merkt die Lagerung. Riecht als wenn es im Holzfass gewesen wäre. Karamellaromen, leichte Säure, Frucht. Zum sattriechen. Antrunk, viel leichter, als der Geruch es vermuten lassen würde. Man merkt den Reifungsprozess, der hier stattgefunden hat. Das ist eine gesetzte Geschichte. Haupttrunk Früchte, Waldbeeren. Der Abgang ist etwas bitter und unangenehm. Antrunk und Haupttrunk ist der Wahnsinn. Und der Geruch so was fruchtiges, eine feine, schöne Hefe. Zurückhaltende Früchte, CO2 im Vordergrund. Nach mehreren Schlucken dominiert die Bittere nicht mehr so.

Springbock Geruch – nichts. Das liegt aber auch so ein Bisschen an den komischen Gläsern ohne Volumen. Im Weinglas würde da mit Sicherheit viel mehr rüber kommen. Antrunk gewisse Bittere aber auch Frucht. Hauptgeschmack hat eine gewisse Würzigkeit, Kräftigkeit. Man merkt, dass da ein bisschen Alkohol drin ist. Durchaus interessant, kein Highlight, zumindest nicht im Haupttrunk. Im Abgang kommt ein Hopfenaroma rüber. Das Bier ist relativ klar. Es hat eine schöne dunkle Farbe.

Pale Ale Wow, das ist hier jetzt gerade eine Reise durch die Geschichte bei Heidenpeters, jetzt habe ich hier ein Pale Ale im Glas, das ist das zweite was er hier gebraut hat. Farbe Braun, Schaum haltbar. Ewigkeiten gelagert, von September 2012 aus dem Holzfass. Geruch ist fruchtig, Alterung, schwer Rosinen, Waldbeeren. Antrunk heftig bitter mit intensiver Frucht, Waldbeeren, wird mit Sicherheit so um die 60 IBU haben. Sehr lecker. Rriecht fantastisch am Abgang deutliche dunkle Früchte massiv Brombeere. Mein Favorit des Tages.

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