Heidenpeters – Berlin

Die Gasthausbrauerei Heidenpeters findet man seit Dezember 2012 in der Markthalle Neun in Berlin. Sie besteht im Wesentlichen aus einer Theke und Stehtischen. Ja, es gibt auch ein paar Stühle, aber der Beste Platz ist ja bekanntlich immer an der Theke. Im Keller der Markthalle stehen die Kessel in denen Johannes Heidenpeter sein Bier obergäriges zubereitet. Fotos sollte ich nicht mache, weil in der Brauerei gerade Baustelle ist.

IMG_0630_kleinDie Geräte erlauben Sude bis 450l und sind mit Strom beheizt. Das war nicht immer so. Als Heidenpeter im September 2012 seinen ersten Sud auf der Anlage braute wurde diese noch mit Gas befeuert. Nach dem zweiten Sud wurden die Kessel vom Schornsteinfeger stillgelegt und mussten umgebaut werden.

Leider hatte das Heidenpeters am Sonnabend (erstmal) keine Eigenproduktionen am Hahn. Zur Zeit werden die Biere schneller ausgetrunken als sie nachgebraut werden können. Damit konnte ich leben, weil mein „Berlin-Guide“ Harri Hurtig für Reserven in Form von Flaschen gesorgt hatte. So konnten wir den Citra Bock und das Ruby Ale verkosten.

Im Laufe des Nachmittags kamen neben weiteren Berliner Bieren auch noch Kostproben des „Prototyp“ dazu, das von Julia Wesseloh als Fahrrad-Kurier „importiert“ wurde. Das nenne ich Direktmarketing.

Jetzt wurde der Tag aber zu einer Reise in die junge Geschichte der Brauerei, denn Johannes hatte noch ganz tief in die Schatztruhe gegriffen und Flaschen aus dem ersten und zweiten Sud, einem leichten Saison und einem Pale Ale spendiert. Letzteres eine im Fass gereifte Delikatesse.

Zu all den interessanten Bieren gab es nicht minder interessante Gespräche mit „Hagen“ aus dem Hobbybrauer-Forum, Marcus Fontain, Julia und nicht zuletzt natürlich Johannes.

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