Braukunst Live 2013

Die zweite Braukunst Live im MVG Museum in München ist zu Ende. Die erschütternde Realität ist: Wir müssen 12 Monate auf die 3. Braukunst Live warten.

Ich könnte jetzt von den mehr als 50 Brauereien erzählen die unzählige Biere ausgestellt haben und von den knapp 30 Masterclasses, also Vorträgen mit Verkostungen. Davon, dass sich die Aussteller und sicher auch die Zuschauerzahl verdoppelt hat.

Was für mich aber die Braukunst ausgemacht hat, war das kommunikative Miteinander, dass sich auf einem fachlichen Niveau befand, das seines Gleichen sucht. Das Publikum bestand aus einer bunten Mischung von Brauern, Hobbybrauern, Somilliers, Fachpresse (und sich wundernder bunter Presse), Händlern, Bloggern und Enthusiasten. Kurz gesagt, ein Familientreffen der Bierfans.

Von jedem Bier bekommt man an den Ständen, wie auch bei den Masterclasses eine Menge von 100 ml in einem Rastal Teku Kelch. Ich hatte mir vor der Veranstaltung 12 Masterclasses ausgesucht und über 40 Biere zur Verkostung bestimmt. Den Plan hatte ich aber noch am ersten Veranstaltungstag verworfen. To much! Ich habe mich dafür entschieden mehr an den Ständen zu verweilen, um mit den Ausstellern und den anderen Gästen zu reden. Eine gute Entscheidung.

Zu den Bieren wäre so viel zu sagen, dass man damit Bücher füllen könnte. Vorherrschend war das IPA. Ist ja auch super lecker. Und schon hatten wir das erste Luxusproblem der Veranstaltung: Während ich auf der Hinfahrt beim „Dozieren“ auf dem Bahnsteig einer Gruppe Starkbieranstich-Reisender noch erklären musste was ein IPA überhaupt ist, wurde von den Oberfachleuten auf der Braukunst schon der Niedergang des Craftbeers durch die nächste aufkeimende Einheitsplörre beschworen. Schwachsinn! Wer nur das IPA sehen wollte, hat es natürlich auf jedem Stand gesehen. Spätestens auf den zweiten Blick hat aber jeder die wunderbare Vielfalt dieses Festivals gesehen.

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